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Reference Range WeeklyAusgabe 5
Eine gestrickte Babydecke und eine kleine Wollmütze auf einer winterlichen Fensterbank, geschützt von zwei überlappenden durchscheinenden Kuppeln; hinter der Scheibe schweben blasse Partikel.

Impfung in der Schwangerschaft oder Antikörper fürs Neugeborene? Beide schnitten gegen RSV gut ab

Um ein Neugeborenes vor dem Respiratorischen Synzytial-Virus, kurz RSV, zu schützen, gibt es inzwischen zwei Möglichkeiten. Die Mutter kann sich während der Schwangerschaft mit RSVpreF impfen lassen. Oder das Baby erhält nach der Geburt Nirsevimab, einen lang wirkenden Antikörper. Was wirkt besser?

Forschende von Kaiser Permanente Northern California untersuchten Daten termingeborener Babys aus den RSV-Saisons 2023–24 und 2024–25. Im Hauptvergleich wurden 11.293 Säuglinge mit geimpften Müttern mit 3.831 Säuglingen abgeglichen, die den Antikörper erhalten hatten.

Verglichen mit Babys ohne eine der beiden Schutzmaßnahmen war die mütterliche Impfung mit einer Wirksamkeit von 69,3 Prozent gegen Infektionen und 86,4 Prozent gegen Krankenhausaufnahmen verbunden. Für Nirsevimab lagen die Schätzungen bei 65,2 und 73,8 Prozent.

Im direkten Vergleich gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied. Das beweist nicht, dass beide Möglichkeiten gleichwertig sind: Im Hauptvergleich wurden nur 12 Babys ins Krankenhaus aufgenommen, zu wenige, um kleinere Unterschiede auszuschließen.

Die Studie wertete rückblickend Krankenakten aus; sie war kein Versuch mit zugeteilten Behandlungen. Familien mit unterschiedlicher Wahl könnten sich in Merkmalen unterscheiden, die in den Daten fehlen. Getestet wurde nach ärztlichem Ermessen. Die Ergebnisse gelten für termingeborene Babys in einem einzigen kalifornischen Gesundheitssystem für Versicherte. Einige Mitglieder des Autorenteams gaben externe Fördermittel von Impfstoffherstellern an, darunter Pfizer, Moderna, Sanofi und GSK.

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Quellen

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