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Reference Range WeeklyAusgabe 6
Sanfte Hügel in der Abenddämmerung, die lange abfallen und nahe am Horizont leicht ansteigen.

Darmkrebsrate in den USA stieg 2023 erstmals seit über 20 Jahren

Zwei Jahrzehnte lang war Darmkrebs in den USA stetig zurückgegangen. Ein neuer Bericht in NEJM Evidence, der auf Registerdaten für 45,8 Prozent der Bevölkerung beruht, zeigt: Die altersstandardisierte Rate sank von 55,2 Fällen pro 100.000 Menschen im Jahr 2000 auf 36,7 im Jahr 2022. 2023 stieg sie auf 38,3. Die Forschenden sprechen vom ersten erkennbaren Anstieg seit Beginn dieser Registerreihe.

Am stärksten war der Anstieg bei den 45- bis 49-Jährigen: 12,76 Prozent pro Jahr zwischen 2019 und 2023. Dafür gibt es zum Teil eine bekannte Erklärung. Die Früherkennung beginnt inzwischen mit 45 statt mit 50 Jahren, sodass mehr bereits vorhandene Tumoren früher entdeckt werden.

Für Ältere greift diese Erklärung nicht. Auch bei den 65- bis 69-Jährigen stiegen die Raten, bei den 70- bis 74-Jährigen sanken sie nicht mehr. Und wenn man die Pandemiejahre 2020 und 2021 herausrechnete, verschwand der Anstieg nicht.

Registerzahlen zeigen einen Trend, aber nicht seine Ursache, und welche Risikofaktoren dahinterstecken, haben die Forschenden nicht ermittelt. Zudem muss sich der Anstieg eines einzelnen Jahres in künftigen Auswertungen bestätigen, bevor er als neue Richtung gelten kann.

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Quellen

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